RECHTLICHES
Arbeitsfassung für Beratungs-, Coaching-, Mentoring-, Supervisions- und Organisationsberatungsleistungen.
• Festlegen, ob ausschließlich Unternehmen oder auch Verbraucher Vertragspartner sein können.
• Konkrete Vergütung, Zahlungsziel, Terminabsage und Stornoregeln in Angeboten beziehungsweise den finalen AGB ergänzen.
• Bei Fernabsatzverträgen mit Verbrauchern eine gesonderte Widerrufsbelehrung samt Muster-Widerrufsformular vor Vertragsschluss bereitstellen.
• Diese AGB vor Verwendung anwaltlich auf Geschäftsmodell, Vertragsabschluss und Leistungsformate prüfen lassen.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge zwischen Michael Thiess, Schwabenstr. 14, 78559 Gosheim, nachfolgend „Anbieter“, und seinen Auftraggebern über Beratung, Coaching, Mentoring, Supervision, Moderation und Organisationsberatung.
Individuelle Vereinbarungen, Leistungsbeschreibungen und Angebote gehen diesen AGB vor. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt wurde.
Die Darstellung von Leistungen auf dieser Website ist kein verbindliches Vertragsangebot. Ein Vertrag kommt durch eine individuelle Vereinbarung, die Annahme eines Angebots oder eine ausdrückliche Auftragsbestätigung zustande.
Eine Kontaktanfrage oder ein Erstgespräch allein begründet noch keinen kostenpflichtigen Vertrag, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird.
Art, Umfang, Ziel, Ort, Zeitraum und Vergütung der Leistung ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot oder der individuellen Vereinbarung. Der Anbieter erbringt seine Leistungen sorgfältig, eigenverantwortlich und nach fachlichem Ermessen.
Beratung, Coaching, Mentoring und Supervision sind ergebnisoffene Prozesse. Ein bestimmter wirtschaftlicher, persönlicher oder organisatorischer Erfolg wird nicht geschuldet, sofern er nicht ausdrücklich und wirksam vereinbart wurde.
Die Angebote ersetzen keine medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Diagnose oder Behandlung und keine Rechts- oder Steuerberatung.
Der Auftraggeber stellt die für die Leistung erforderlichen Informationen rechtzeitig und vollständig bereit, schafft vereinbarte organisatorische Voraussetzungen und wirkt an Termin- und Zielklärungen angemessen mit.
Entscheidungen und Umsetzungen verbleiben in der Verantwortung des Auftraggebers. Verzögerungen oder Mehraufwand, die auf fehlender oder verspäteter Mitwirkung beruhen, können den Leistungszeitraum beeinflussen.
Der Anbieter behandelt vertrauliche Informationen, die im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden, vertraulich. Gesetzliche Auskunfts- und Offenlegungspflichten bleiben unberührt.
Soweit mehrere Personen oder Organisationseinheiten beteiligt sind, werden Umfang und Grenzen der Vertraulichkeit vor Beginn der Zusammenarbeit geklärt.
Termine können nach Vereinbarung vor Ort oder digital stattfinden. Technische Voraussetzungen für digitale Termine werden von beiden Parteien in ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich bereitgestellt.
Regelungen zu Terminverschiebungen, Ausfallhonoraren und Stornierungen werden im jeweiligen Angebot oder in einer gesonderten Vereinbarung festgelegt. [KONKRETE STORNOREGELUNG VOR VERWENDUNG ERGÄNZEN]
Die Vergütung und gegebenenfalls anfallende Reise-, Raum- oder Nebenkosten ergeben sich aus dem individuellen Angebot. Alle Preisangaben sind hinsichtlich der gesetzlichen Umsatzsteuer im Angebot eindeutig auszuweisen.
Rechnungen sind innerhalb der individuell vereinbarten Frist ohne Abzug fällig. [ZAHLUNGSZIEL UND UMSATZSTEUERLICHE BEHANDLUNG PRÜFEN UND ERGÄNZEN]
Vom Anbieter bereitgestellte Konzepte, Unterlagen, Präsentationen und Arbeitsmaterialien bleiben urheberrechtlich geschützt. Soweit nichts anderes vereinbart ist, erhält der Auftraggeber ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den vereinbarten internen Zweck.
Eine Veröffentlichung, Vervielfältigung, Bearbeitung oder Weitergabe an Dritte ist nur mit vorheriger Zustimmung zulässig, soweit keine gesetzliche Erlaubnis besteht.
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Gleiches gilt nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Kann eine Leistung wegen höherer Gewalt oder eines sonstigen von der betroffenen Partei nicht zu vertretenden Ereignisses vorübergehend nicht erbracht werden, ruhen die betroffenen Pflichten für die Dauer der Beeinträchtigung. Die Parteien informieren sich unverzüglich und stimmen das weitere Vorgehen ab.
Laufzeit und ordentliche Kündigung richten sich nach der individuellen Vereinbarung. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Bereits erbrachte Leistungen sind nach Maßgabe der Vereinbarung abzurechnen.
Ist der Auftraggeber Verbraucher und wird der Vertrag im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen, kann ein gesetzliches Widerrufsrecht bestehen. Der Verbraucher erhält in diesem Fall vor Vertragsschluss eine gesonderte Widerrufsbelehrung und ein Muster-Widerrufsformular.
Soll eine kostenpflichtige Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, ist eine ausdrückliche Erklärung des Verbrauchers erforderlich. Die gesetzlichen Voraussetzungen für Wertersatz und das Erlöschen des Widerrufsrechts bleiben unberührt.
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die Datenschutzerklärung. Soweit für eine konkrete Leistung zusätzliche datenschutzrechtliche Vereinbarungen erforderlich sind, werden diese gesondert geschlossen.
Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. [DIESE ERKLÄRUNG VOR VERWENDUNG BESTÄTIGEN]
Es gilt deutsches Recht. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen wird.
Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, kann der Geschäftssitz des Anbieters als Gerichtsstand vereinbart werden. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
Sollte eine Bestimmung unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Regelungen.
Stand: 20. September 2026
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